Wir sagen danke – Kitefun Reise Vietnam

,


Die 3 Wochen in Vietnam waren unglaublich. Wir haben so viele tolle Momente zusammen erlebt und werden uns noch lange mit Freude an all die Eindrücke erinnern können. Nun ist es an der Zeit DANKE zu sagen:

Danke an den Kitesurf Instruktor (VDWS) Reto Achermann – Reto hat die Reise ins Leben gerufen, alles geplant und uns während der ganzen Reise begleitet.

Danke an Heiz Hrovat, dem Gründer der Schule für Kitesurfing und Snowkiting kitefun.ch – Heinz stellte die nötige Infrastruktur zur Verfügung und machte die Reise somit erst möglich.

Danke an Olli, dem Anbieter und Gründer der Kitesurf Adventure Tour in Vietnam – Olli bietet seit 2012 Adventure Touren an und hat uns die schönsten Secret Spots Vietnams gezeigt und uns auf eine sehr sympathische Art durch die Tour begleitet.

Danke an die Kitesurf Station Wind Chimes und die Beach-Boys welche immer gut auf uns und unser Material geschaut haben – Top Service und super Leute.

Danke an die ganze Gruppe für die interessante Zeit und die tollen Momenten – Jeder hat auf seine eigene Art die Reise unvergesslich gemacht. Die meisten lernten sich erst am Flughafen Zürich kennen und es entstand eine super Gruppendynamik.

Danke auch an den Busfahrer, der uns auf der Adventure Tour 6 Tage ertragen durfte / musste und immer ein lächeln im Gesicht hatte, obwohl er kein Wort Englisch verstand und erst eine Stunde vor der Abreise darüber informiert wurde, dass er mit uns mitkommen wird.

Zum Schluss noch danke an all diejenigen, die unsere Reise im Blog mitverfolgt haben und auch fleissig kommentiert und Fragen gestellt haben. Wir haben in 28 Beiträgen über 100 Kommentare erhalten und total über 2230 Webseiten Aufrufe.

www.kiteboarding-vietnam.com
www.kitesurf-adventure-vietnam.com
www.kitefun.ch

Die nächsten Kitefun Reisen

Kitefun in Kroatien

Weitere Informationen zur Kroatien Reise… 

Kitefun in Ägypten


Weitere Informationen zur Ägypten Reise… 

Good Bye Vietnam, es war grossartig!

,

Am Morgen standen wir früh auf um ein letztes mal gemeinsam zu frühstücken. Anschliessend gingen wir zurück in unsere Zimmer um alles zu packen, da wir noch vor 12 Uhr auschecken mussten. Das Gepäck konnten wir bei der Reception deponieren um nochmals zur Kitestation Windchimes zu gehen. Die Zeit reichte gut aus noch ein letztes mal für eine Stunde aufs Wasser zu können. Toebel, Heinz und Dani blieben am Trockenen, Malta und Reto tobten sich aus. Der Wind war sehr angenehm für 9-12 m² Kites und auch perfekt um ein paar neue Sprünge auszuprobieren.

Zurück am Land musste das ganze Material zum trocknen ausgebreitet, Finnen und Fussschlaufen abgeschraubt und alles so klein wie möglich verpackt werden. Wir verabschiedeten uns bei den Leuten von der Station und gingen gegen vier Uhr zurück zum Hotel Villa Aria um das ganze Kitematerial in die vorbereiten Bags zu verstauen. Olli kam extra noch einmal beim Hotel vorbei um sich von uns zu verabschieden. Das Transfertaxi kam pünktlich und wir fuhren um 17 Uhr los.

Da wir zeitlich gut unterwegs waren, lag ein kurzer Halt für eine Beef Soup, etwas zu Trinken und eine Pinkelpause drin. 48 Pissoirs und Toebel erwischte genau das einzige mit einem Skorpion drin. Wir hatten ja sonst nicht so viel Krabbelviecher gesehen. Etwa 2 Stunden später sind wir dann in Hồ Chí Minh City am Flughafen angekommen. Wir verabschiedeten uns vom Taxifahrer, gaben ihm ein Trinkgeld und suchten den richtigen Check-in Schalter.

Genau da startete unsere nächste Adventure Tour. Wir haben, abgesehen von plus minus ein paar T-Shirts, genau das gleiche Gepäck wieder aufgegeben, dass wir auch mitgenommen hatten. Jedoch zeigten die Waagen bei jedem von uns plötzlich viel zu viel an. Da Emirates keine Toleranz kennt und auch nicht mehr als 30 kg pro Gepäckstück annehmen darf, waren wir gezwungen einiges ins Handgepäck (max. 7 kg) umzuräumen. Bei Toebel waren es 11 kg zu viel, woher auch immer die kamen, in Zürich waren es noch 29 Kg auf der Waage.

Wir veranstalteten einen grammgenauen Staffettenlauf von der Gepäckwage zum Reisegepäck, zum Handgepäck und wieder zurück, bis keiner mehr genau wusste wo was drin ist. Hauptsache der Koffer wiegt auf’s Loch 30 kg. Dann wieder hinten anstellen und als Letzte noch einmal Gepäck aufgeben. Bei allen sauber 30 Kg. Darauf die freundliche Bitte unser Handgepäck aufs Band zu legen zum wiegen. Naja, weniger wurde es ja nicht, nur anders verpackt. Also stopften wir alles mögliche in die Hosentaschen, zogen uns wie die Eskimos an und packten einige Sachen in Plastiktaschen, worauf die „nette Dame“ meinte: „Jeder nur 1 Handgepäckstück!!!“. So, das Durcheinander war komplett und da eh alle die Übersicht verloren hatten wem was gehört und uns die Zeit davonlief, musste Toebel noch Zusatzgepäck in einer separaten Tasche aufgeben und 300$ zahlen – 60$ pro Kilo!

Dann ging alles recht schnell und wir waren in Rekordzeit vom Check-in auf unseren Sitzplätzen. Leider blieb halt auch keine Zeit mehr für Souvenirs aus der Dutyfree Zone.

In Dubai wurde das Gepäck automatisch in den nächsten Flieger transportiert, also kein weiterer Stress mehr. Witzig wurde es dann beim Handgepäck Scan. Toebel hatte 2 Tube-Kites inkl. Bar in der Tasche, Heinz sogar ein Trapez. Die Arbeiter schauten sich ratlos alles ganz genau an und fragten: „Camping ?“ -wahrscheinlich wegen den Leinen. Das Trapez von Heinz wurde genauestens begutachtet. Hat ja doch einiges an Metallteilen und einen riesigen Haken dran. Normalerweise hat es in so einem Trapez auch noch ein kleines Messer um in der Not die Leinen durchzuschneiden, dies werden sie wohl übersehen haben oder Heinz hat das nicht in seinem Trapez. Alles hinter uns, hatten wir dann gut 3 Stunden Zeit in Dubai. Im Kaffee trafen wir eine junge Frau aus Winterthur, welche gerade 1.5 Jahre auf Weltreise war. Da geht einem der Gesprächsstoff auch nicht aus.

Nach einem angenehmen Flug landeten wir mit ein paar Minuten Verspätung in Zürich. Endlich geschafft. Nach langem Warten am Zoll – in so einem A380 hat es viele Leute – konnten wir unser Gepäck entgegen nehmen. Bei Heinz war leider die Tasche zertrümmert angekommen. Da die Aufnahme der Schäden dann doch etwas länger dauerte, verabschiedeten sich Malta und Toebel und machten sich auf den Weg nach Hause.

25 Knoten Wind und ein gelungenes Abschiedsfest

,

Unser letzter ganzer Tag hier in Mui Ne war einfach nur perfekt. Nach 3 Tagen ohne Wind durften wir uns auf bis zu 25 Knoten freuen. Leichte Brise am Morgen, 7m² Kites am Nachmittag. Wir waren den ganzen Tag auf dem Wasser und zum krönenden Abschluss gab es für einige von uns noch einmal einen Downwinder nach Phan Tiet. Eine sehr abwechslungsreiche Strecke vorbei an Felsen, durch hohe Wellen, mit absolutem Flachwasser, an Fischerbooten vorbei und sogar der Möglichkeit, im Hafen zwischen den Booten und Stegen zu kiten.

Nach dem Downwinder blieben einige für die Happy Hour an der Kite Station, andere legten sich hin oder gingen noch einmal in die unzähligen Läden an der Hauptstrasse. Das Nachtessen war wieder einmal mehr unglaublich lecker und interessant. Olli, der Organisator der Adventure Tour verbrachte noch einmal den ganzen Abend mit uns. Zu essen gab es Ziege vom Tischgrill und im Hot Pot. Gekocht, mit Nudeln oder grilliert und eingewickelt in Reispapier mit frischen Kräutern und Salat.

Nach dem Essen erwartete uns ein hammer live Konzert im LineUP. Super Sänger, coole Songs und wie fast überall Happy Hour. Wir feierten da bis etwa ein Uhr Nachts und gingen dann weiter in den Dragon Beach Club. Nun ist packen angesagt, Samstag um 17:00 Uhr werden wir beim Hotel Villa Aria abgeholt.

Morgen gibt es dann hoffentlich wieder Wind

,

Die vorhergesagten 20 km/h Wind blieben heute noch aus. Somit hatten wir einen weiteren Tag Zeit uns zu entspannen. Alle wählten ihr individuelles Programm nach dem gemeinsamen Frühstück. Toebel schnappte sich um die Mittagszeit ein Standup Paddel und paddelte etwas mehr als 2 Stunden auf dem flachen Meer herum. Malta legte sich am Pool in den Schatten und ging dann ein paar Bahnen schwimmen. Dani versuchte sinnvolle Selbstportraits unter Wasser zu machen. Heinz arbeitete etwas am Laptop, ging dann später zur Station und traf sich mit Reto um ein paar andere Hotels und Unterkünfte zu besichtigen.

Malta und Dani schlenderten am Nachmittag ein paar Stunden durch die Strasse und assen unterwegs einen Krokodilburger und ein Kebab Sandwich. Frittiert schmeckt Krokodil eher nach Fisch, Gebraten nach Hühnchen.

Wie das Restaurant, dass wir am Abend besucht hatten heisst, wissen wir nicht mehr. Auf jeden Fall hat es die Hausnummer 211 und in unseren Augen gibt es dort das beste Essen. Da gehen auch viele Taxifahrer hin um sich zu verpflegen. Sehr Familiär und unauffällig, wie wenn man bei jemandem zu Hause zum Essen eingeladen ist. Die Besitzer konnten sich noch an uns erinnern und freuten sich uns zu sehen. Nach dem Essen gingen Toebel und Dani zurück zum Hotel, Heinz, Reto und Malta weiter in die Pogo Bar auf eine Runde Pool Billard und Bier. Wir waren fast die einzigen Gäste, der DJ spielte ruhige Songs also blieben wir auch nicht so lange wie sonst.

Morgen gibt es dann hoffentlich wieder Wind. Wir brauchen schon noch etwas Muskelkater für die Rückreise.

Speed Sightseeing Day – Mal etwas Kultur

,

Nicht mal die nette Frau im Tour Büro glaubte dass wir das ganze geplante Programm schaffen. Die Tour startete wie geplant um 10 Uhr mit dem Jeep direkt bei unserem Hotel Villa Aria. Ein netter kleiner Vietnamese der verhältnismässig doch sehr gut Englisch konnte holte uns pünktlich mit seinem „Siipp“ ab. Nicht gerade westliche Baugrösse aber jeder fand einen mehr oder weniger bequemen Platz. Sogar Dani mit seiner über 190 cm Körpergrösse.

Wir fuhren los nach Phan Tiet. Ein wilder Slalomparcour zwischen rostigen Lastwagen und tausenden von Rollern durch, welche aus allen Richtungen kamen. Man kann sich das wie ein riesengrosser Ameisenhaufen vorstellen. Mit etwas hupen und drängeln hat’s immer noch ein paar Centimeter Platz rund um die Fahrzeuge.

Vor Ort erwartete uns eine bunte Tempelanlage. Überall der Duft von Räucherstäbchen, kitschige Dekorationen und Blinkende LED-Lichter. Im Eingangsbereich war eine grosse Halle mit einem ausgestellten Walfischskellett. Es ist schon imposant wie gross so ein Fisch sein kann. Dem will man dann doch lieber nicht im Wasser begegnen. Im Tempel drinnen hatte es einen Älteren Herrn, der uns Räucherstäbchen in die Finger drückte, um diese in einem mit sand gefüllten Topf zu stecken. Jedes mal wenn ein neues Stäbchen dazu kam, schlug er auf eine Glocke.

Danach zog es uns weiter Richtung Westen an all den Drachenfrucht Plantagen vorbei. Das wäre auch in der Nacht ein schönes Panorama gewesen. An jeder Pflanze hängt eine Sparlampe damit die Früchte schneller wachsen. Man sieht das sogar von unserer Hotelanlage aus am Himmel leuchten. Nach einer guten halben Stunde Fahrzeit gönnten wir uns einem Eis-Kaffee mit Kondensmilch bevor wir dann mit einer Gondelbahn (CWA Switzerland) auf einen 500 Meter hohen Berg fuhren. Die Fahrt kostete verhältnismässig teure 8$, dafür wurden wir fast wie in Zermatt mit elektro Autos direkt zur Talstation gebracht. 100 Meter laufen wäre wohl zu anstrengend gewesen.

Auf dem Berg angekommen liefen wir auf einem Trampelfad zwischen Palmen und Nadelbäumen bis zu einer Treppe mit gefühlten 1000 Stufen. Oben angekommen führte ein Weg zwischen Skulpturen und interessanten Gebäuden hoch zu einer gut 40 Meter breiten und etwa 5 Meter hohen weissen liegenden Buddha Skulptur. Einige von uns setzten uns etwas hin und genossen die Aussicht, andere zündeten Räucherstäbchen an und machten ein paar Fotos.

Als wir wieder unten angekommen waren, setzten wir uns in den Jeep und fuhren weiter nach Osten, um auf einer kleinen Erhebung Backstein Pagoden und ein paar alte Kriegsbunker aus Beton anzuschauen. Es gab da auch eine Mauer, die von Archäologen zwischen 1992 und 1994 entdeckt wurde. Nicht gerade das Highlight der Tour aber auch sehr eindrücklich.

Da wir langsam aber sicher hunger bekamen, machten wir auf unserem Weg nach Norden einen Zwischenstopp im Fischerdorf von Mui Ne. Wir bestellten 2 frische Red Snapper Fische mit Reis, Bier und Wasser. Einer der beiden wollte wohl nicht gegessen werden und wurde von der Köchin über die halbe Strasse gejagt, bis sie ihn mit einem Edelstahltopf zappelnd wieder einfangen konnte. Eine Menükarte braucht man nicht, alles was es zu essen gibt, schwimmt in mit Wasser gefüllten Töpfen beim Eingangsbereich und die Zubereitung geschieht dann direkt neben dem Esstisch auf einem kleinen Grillrost.

Nach dem Essen fuhren wir weiter nach Norden an den roten Sanddünen und imposanten Sand Canyons vorbei zu den weissen Sanddünen. Vor ort konnte man Quadbikes Mieten. Da wir uns im Preis aber nicht einig wurden, beschlossen wir kurzum da hoch zu laufen. Der Vermieter der Bikes informierte uns darüber, dass die Strecke sehr lang sei und man viele Höhenmeter machen muss, also sicher zu anstrengend sei 40 Minuten bergauf zu laufen. Er kennt wohl die Schweizer Berge nicht. Nach 15 Minuten waren wir dann oben, sammelten ein paar weggewindete Strohhüte zusammen und tobten uns bis zum Sonnenuntergang im ewigen Sand aus.

Bevor es ganz dunkel wurde setzten wir uns wieder in den Jeep und fuhren fast eine Stunde zurück zu unserem Hotel. Dann hatten wir noch etwas zeit für ein wenig schlaf und eine warme Dusche, bis wir anschliessend in ein Mexikanisches Restaurant liefen, Tortilla Chips und Fajittas assen und ein paar Mojittos tranken. Beim zurücklaufen suchten wir eine Bar die wir auf dem Weg zum essen gesehen haben, fanden diese aber nicht mehr. Wir wurden dann mit ein paar Getränkegutscheinen davon überzeugt in einen Beach Club namens LineUP zu gehen. Der DJ sei auch aus der Schweiz – naja fast, Singapur.

Das war dann auch definitiv genug Programm für einen Tag.

Entspannter No-Wind-Day

,

Heute war wie erwartet fast kein Wind mehr zum kiten vorhanden. Einige waren mit 14 bis 18 Quadratmeter grossen Kites und grossen Brettern oder Foils am fahren. Da wir ja bisher unglaublich gute Bedingungen hatten, geht das auch in Ordnung mal einfach einen Tag lang gar nichts zu machen.

Wir entspannten uns bei der Station, assen viel und entdeckten am frühen Nachmittag ein selbstgebautes Kubb (Wikingerschach). Spielten dieses Wurfspiel dann in der Sonne mit anderen Leuten von der Station. Die Beachboys transportierten mit Schubkarren den vom Wind verwehten Sand zurück an den Strand. Dani unterstützte sie tatkräftig mit dem Besen für gut 5 Minuten.

So nichts zu tun macht müde, also legten wir uns vor dem Abendprogramm noch etwas schlafen. Anschliessend gingen wir zur Abwechslung mal Indisch essen. Von leicht scharf bis Schweissausbruch war da alles dabei. Da für morgen gar kein Wind angesagt ist suchten wir uns ein Reisebüro und buchten für Morgen eine 8 Stündige Tour. Mal sehen ob wir das alles an einem Tag schaffen, was wir uns da im Fotobuch alles ausgesucht haben. Wir werden mit einem Jeep unterwegs sein und mal das Landesinnere erkunden. Da könnt ihr euch bestimmt auf tolle Bilder und Geschichten freuen.

An solche Montage könnte man sich gewöhnen

,

Dani und Heinz standen heute extra früh auf, um mal beim Sonnenaufgang am Strand zu sein. Die Aussicht ist unglaublich, die Fischer bereits am Arbeiten. Wenig später trafen wir uns dann alle zum gemeinsamen Frühstücken. Die Windprognosen waren für heute nicht so gut angesagt, morgen sogar noch etwas weniger. Danach soll es zum Glück wieder etwas stärker werden. Beklagen können wir uns auf jeden Fall nicht. Mehr als 2 Wochen jeden Tag auf dem Wasser.

Angekommen an der Station wurde dann der Wind etwas stärker und wir konnten mit 12m² grossen Schirmen raus aufs Wasser. Dank dem schwachen Wind hatte es fast keine Wellen. Perfekte Bedingungen also, um mal ein paar neue Sprünge zu üben ohne monstermässige Abflüge. Bis etwa 15 Uhr nahm der Wind dann immer mehr zu und flachte danach wieder ab. Zeit also für eine Runde Bier.

Für das Nachtessen fuhren wir gut 3-4 Kilometer Richtung Mui Ne City. Da gibt es ein Restaurant, in dem wir bereits einmal mit dem Stationsleiter waren. In die Mitte des Tisches kommt ein Tischgrill aus Ton, darauf werden Krokodil mit Knoblauchmarinade und Shrimps gebraten. Dazu diverse Gemüse, Wachteleier, Reispapier für selbstgemachte Frühlingsrollen und was man sich noch so alles wünschen kann. Am Tisch nebenan bestellten ein paar Russen eine Schlange welche auch gleich am Tisch zubereitet wurde. Nicht schön, aber halt auch mal interessant zu sehen. Nach dem Essen zog es uns dann weiter in die Pogo Bar auf ein paar Runden Billard und fuhren dann mit dem Taxi zurück zum Hotel. Morgen ist fast kein Wind angesagt. Wir werden mal schauen ob da noch was kommt, sonnst nehmen wir uns ein Taxi oder mieten ein paar Roller und gehen uns irgend etwas im Landesinneren oder der Küste entlang anschauen.

Highway to Swell – Malibu Beach Mui Ne

,

Wir haben uns in den letzten Tagen etwas umgehört für interessante Tagesausflüge in der Nähe. Unsere Wahl fiel dann auf Malibu Beach hinter Mui Ne, da dort auch ein Downwind-Kurs bis zurück zur Station möglich gewesen wäre (wenn man denn genügend grosse Kites eingepackt hätte).

Wir gingen früher als sonst zur station und starteten mit Schweizer gemütlichkeit erst einmal mit einem Kaffee. Anschliessend packten wir das nötigste zusammen und gingen an die Strasse um ein Taxi zu rufen. Wie die sich immer freuen, in ihren Stoffhosen und weissen Hemden, mit frisch geputzten Taxis und wir als hätten wir uns 3 mal durch eine Sandburg gewälzt mit Unmengen an Material. Die Fahrt dauerte über den neuen Highway nur etwa 20 Minuten. Fahrkosten umgerechnet knapp 10.- CHF.

Am Ziel angekommen schauten wir uns etwas um und tranken natürlich erstmal einen Kaffee. Schade wie schlecht zu der kleinen Anlage mit Bungalows und einem freistehenden Kaffee direkt am Strand geschaut wird. Alles etwas verwahrlost, aber wieder einmal mehr ein Traumhafter Strand – abgesehen von den rumfliegenden Plastiktüten. Die Wellen waren heute nicht besonders hoch, der Wind wie vorhergesagt eher schwach, doch absolut kitebar. Alle waren auf dem Wasser, versuchten ein paar Sprünge, surften durch die Wellen und kamen dann irgendwann ausgepowert zurück zum Strand.

Wir haben dem Taxifahrer gesagt, er solle uns doch bitte um 16:30 Uhr abholen, da wir die möglichen Downwind-Strecke für heute eh nicht antreten wollten. Wenn wir eins gelernt haben, dann ist es dass Taxifahrer entweder extrem pünktlich sind, oder halt wie heute gar nicht erscheinen. So beschlossen wir bis an eine verkehrsreiche Strasse 10 Minuten zu Fuss zu laufen um ein anderes Taxi herbei zu winken. Dann ging es relativ schnell. Zurück an der Station noch alles Material verräumen und dann ab in die Happy Hour mit Bier, Snacks und Philosophien des Stationsleiters Trang.

So ein Tag macht hunger. Also gingen Malta, Toebel und Dani zum „King of Sandwich“ auf ein Chicken Kebab Sandwich vor dem Nachtessen. Um 20 Uhr trafen wir uns bei der Lobby und planten wohin es gehen sollte. Das Restaurant, welches wir am ersten Abend besucht hatten, war das wohl beste bisher. Das Personal konnte sich noch gut an uns erinnern und freute sich extrem als wir auftauchten. Die wussten sogar noch genau was wir bei ihnen vor 2 Wochen gegessen haben. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie lecker das alles schmeckte.

Morgen wollen wir dann früh raus und ein Paar Kilometer upwind Richtung Osten kiten. Deshalb war heute der Ausgang gestrichen, ein gemütlicher Spaziergang zurück zum Hotel musste dennoch sein. Gibt ja einiges zu sehen. Die Restaurants haben direkt an der Strasse Becken aufgestellt mit all dem noch lebenden Seafood. Ist schon spannend, all die Farben und Formen mal zu sehen, von denen man nach der Zubereitung ja nicht mehr viel hat. Im Hotel angekommen legten wir die Zeit für’s Morgenessen fest und verteilten uns dann auf die Zimmer um erschöpft, überessen und glücklich schlafen zu gehen. Morgen wird wieder ein grosser Tag.

Letzter Tag für Christina und Thomas

,

Schwacher Wind den ganzen Tag, es war endlich mal Zeit die grösseren Kites auszupacken und für Dani und Toebel auf ein Surfbrett zu stehen. Da ja wie schon geschrieben der Wind eher am Nachmittag stark wird, konnten wir in aller Ruhe frühstücken und an die Station gehen. Da wurden wir von Olli mit den Worten: „Da ist er ja auch schon, der Putztrupp“ begrüsst. Anscheinend hatte er noch nie eine so saubere Homeparty wie am Vorabend und ist es nicht gewohnt, dass die Gäste in Schweizer Ordentlichkeit am Ende noch mithelfen alles aufzuräumen. Die Wäsche haben wir Ihm aber nicht gemacht.

Für Christina und Thomas war dies bereits der letzte Tag. Sie packten all ihr Gepäck und kamen dann ebenfalls zur Station. Da das Taxi auf 17 Uhr bestellt war, gingen sie sogar beide noch auf’s Wasser um ein letztes mal Vollgas zu geben.

Bis der Wind etwas stärker wurde stopften wir uns mit Früchten von der Fruchtlady am Strand voll, Malta und Toebel holten beim „King of Sandwich“ an der Strasse ein paar Schinken und Chicken Kebab Sandwiches. Dazu Frischen Limettensaft und heissen Tee.

Zurück bei Windchimes an der Station versuchten dann Dani und Toebel mal die Directional Surfboards aus. Ohne Fussschlaufen und schwierigeren Wendemanövern (Fusswechsel) gaben die beiden alles und hatten auch schnell verstanden wie man mit den Dingern überhaupt losfahren kann. Mit ein bisschen Übung sah das ganze dann auch schnell mal gut aus.

Wir fuhren während Christina und Thomas alles für die Abreise bereit machten noch bis 16:45 Uhr und räumten dann in Rekordzeit alles zusammen um spätestens um 17 Uhr mit tropfenden Badehosen uns anständig beim Hotel zu verabschieden. Nachdem das Taxi losfuhr gingen wir nochmals zurück an die Station zur täglichen Happy Hour.

Am Abend liefen wir durch die Strasse um uns ein Anständiges Vietnamesisches Restaurant zu suchen. Da kann man so Handgelenk mal Pi sagen, dass wenn die Stühle aus Plastik und nur Schienbein hoch sind, nichts auf Russisch angeschrieben ist und es nicht nach Restaurant aussieht, das Essen am leckersten schmeckt. Leider war der Akku der Kamera bereits am späteren Nachmittag durch, deshalb gibts ab dann nicht mehr viele Fotos.

12 Km Downwind und Ollis BBQ

,

Die einen machten ja bereits am Morgen den Upwind Kurs. Danach war eine normale Session angesagt. Zeit um Sprünge zu lernen, hin und her zu fahren oder am Strand zu entspannen. Um viertel vor drei Uhr trafen wir uns bei der Station für den Downwinder. Tran, der Stationsleiter erklärte auf seiner Wandtafel, wo es gefährliche Stellen gibt und wo sich dann nach 12 km der Ausstieg befindet. Wir hörten aufmerksam zu, bauten unser Material zusammen und fuhren dann gegen 15 Uhr zusammen aufs Meer hinaus. Zuvorderst und zuhinterst ein Beachboy der Station, welche auf uns aufpassten. Wir fuhren an grossen Steinen, Fischerbooten, einem Hafen und diversen anderen Punkten vorbei wo die Aussicht wunderschön war. Da muss mal auch gesagt werden, dasss es während dem fahren nicht so einfach ist, einhändig noch eine Kamera zu bedienen.

Der Downwinder dauerte etwa 1.5 Stunden, wir landeten an einem grossen Strand, an dem Einheimische Fussball spielten. So wie es wirkte sahen die noch nicht oft Kitesurfer und begutachteten genauestens unser Material. Einige wollten sogar ein Foto mit uns machen. Wir räumten ales kompakt zusammen, denn vor Ort warteten bereits 3 Taxis auf uns. Als dann all das nasse und sandige Zeug in die vorher noch sauberen Fahrzeuge verladen wurde, fuhren wir zu einem Kaffee auf ein Bier und ein paar Snacks. Gegen 18:00 Uhr waren wir dann zurück an der Station und hatten noch gut eine halbe Stunde Zeit uns fertig zu machen für das BBQ bei Olli im Garten.

Vor dem BBQ organisierten wir noch kurz 3 Flaschen Rum, 48 Dosen Bier, 24 Coladosen und einen Sack voll Eis. Vor Ort waren dann bereits etwa 20 bis 30 Leute. Wir haben echt gut gegessen. Steaks, Spareribbs und sogar Teigwarensalat und grilliertes Gemüse. Dazu viel zu trinken und gute Musik. Wir feierten bis um 2 Uhr Nachts und fuhren dann erschöpft mit dem wohl teuersten und wahrscheinlich schnellsten Taxi mit gefühlten 180Km/h nach Hause. Nun müssen wir schlafen und nicht mehr viel Zeit in Text investieren. Die Bilder sprechen ja für sich.