Militärische Sperrzone in Cam Ranh

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Heute starteten wir nach dem Frühstück im Hotel direkt mit einer langen Fahrt in Richtung Süden nach Cam Ranh in den Tag. Nach gut vier Stunden und zwei Zwischenstopps kamen wir am Zielort an. Hier ist es bereits deutlich wärmer und trockener. Olli organisierte für uns eine Zutrittsbewilligung in eine militärische Sperrzone. Wir blieben im Bus bis das Okay zum Aussteigen kam. Zum Strand führt ein schmaler Trampelpfad durch einen kleinen Wald. An unserem heutigen Spot angekommen, machte Olli auch gleich die Einweisung. Einzelne Betonteile im Wasser, Holzpfosten von Fischern die nur einige Zentimeter aus dem Wasser ragen und grossflächig Fischreusen waren die sichtbaren Gefahren. Strömungen gab es keine, dafür voll auflandiger Wind und Böen durch grosse Gebäude auf der gegenüberliegenden Sandbank.

 
Ein traumhafter Spot mit viel Platz um sich auszutoben und mehr oder weniger flachem Wasser. Ab und zu kreuzt man ein Fischerboot und kann auch gut bis ans andere Ufer aufkreuzen. Heute kam somit echt jeder auf seine Kosten. Zwischen den Sessions gab es kurz etwas zum Essen. Take Away Reis mit Chicken, Fleisch und einer grünen Suppe mit Baby Shrimps. Bis kurz vor Sonnenuntergang waren wir am Kitesurfen und räumten danach wieder einmal alles in den Bus.

Nachdem alles verladen war verabschiedeten wir uns und fuhren los nach Nha Trang. Einer grossen Stadt ca. eine 3/4 Stunde nördlich von Cam Ranh. Beim Hotel angekommen bezogen wir unsere Zimmer und gingen direkt zum Abendessen in einem typisch vietnamesischen Restaurant. Die Stühle aus Plastik in Kindergrösse, die Tische aus Edelstahl und auch eher unter Kniehöhe. Man muss da schon aufpassen, dass man nicht irgendwo drüber stolpert. Nicht wirklich bequem für Leute über 170 cm Körpergrösse, jedoch ist das Essen um so besser. Zur Auswahl hatten wir zwei Gerichte. Nudeln mit Frühlingsrollen, Fleisch, Sojabohnen und Karotten oder labbriger Reismehlteig, gefüllt mit Fleisch und dazu etwas Gemüse.

Da wir nach dem Essen noch nicht wirklich müde waren, zogen wir weiter durch die Strassen von Nha Trang. Mit dem Taxi fuhren wir an die Küste und sahen uns eine Kunstausstellung mit genähten Bildern an. Danach ging es weiter durch einige Bars. Die dröhnenden Lautsprecher mit schrecklicher Musik klingeln noch jetzt in den Ohren.

Heute lief erstaunlicherweise alles nach Plan, darum gibt es auch gar nicht viel mehr zu erzählen, ausser dass wir wohl morgen anständig Muskelkater haben werden.

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