Weg vom Dschungel und ab nach Dam Mon an den Secret Wave Spot. Nach etwa einer Stunde Fahrt mit einer kurzen Verpflegungspause an einer Shrimp Zucht erreichten wir den Spot. An einem fast komplett verlassenen Strand, wurden wir mit warmen oder kalten, aber vor allem sehr starkem vietnamesischen Kaffe willkommen geheissen. Zur Verwunderung unseres Tour Guides Olii, genossen wir in Ruhe den Kaffe und den Tee, denn die Bedingungen waren Heute schlicht und einfach traumhaft, hohe Wellen und starker Wind. Schweizer Gemütlichkeit meinte er.

Nach dem Kaffe und der Inspektion des Spots ging es an’s aufbauen der Kites. Der fast 15 Km lange Strand ist wunderschön. Aus Nordwesten sahen wir eine Schlechtwetter Front aufziehen und beeilten uns.
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Der Shore Break war nicht ohne, aber wer ihn überwinden konnte, wurde mit bis zu 2.5 Meter hohen Wellen in Strandnähe und weiter draussen sogar über 4m belohnt. Wir hatten Glück, dass die Wetter Front vor der Bucht vorbeizog, bis auf ein paar Regentropfen und einer sehr ruppigen Wasseroberfläche bekamen wir nichts mit. Um 15:00 Uhr unterbrachen wir ein wenig wehmütig das Kite surfen, um eine weitere, simple aber sehr köstliche vietnamesische Mahlzeit zu uns zu nehmen: Nudeln mit einem Bouquet Gemüse und Tintenfisch.

In dieser Zeit hat der schon genug starke Wind und der Wellengang noch ein wenig zugelegt, was die Motivation und Stimmung weiter hebte. Heinz, Reto, Thomas, Olli und Toebel genossen die super Bedingungen bis eine Stunde vor Sonnenuntergang. Leider gehen Tage wie diese viel zu schnell vorüber. Mit einem grossen Grinsen im Gesicht, packten wir unsere sieben Sachen, und fuhren zur ca. 5 Km entfernten Fähre, welche uns zu unserer Unterkunft auf einer kleinen Insel brachte. Der Bus hatte da drauf keinen Platz. War auch eher ein Holzboot als eine Fähre. Also packten wir das ganze Material auf’s Boot und fuhren rüber nach Whale Island. Die Fahrt war relativ ruhig und mit etwas Rückenwind und eher flachen Wellen sehr angenehm. Wie es hier aussieht wissen wir noch nicht wirklich, war bereits dunkel als wir beim Boot ankamen. Die Bungalows sind bezogen, wir sind vollgegessen und gehen jetzt schlafen.

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